{"id":529,"date":"2017-12-29T13:42:32","date_gmt":"2017-12-29T13:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=529"},"modified":"2017-12-29T13:42:32","modified_gmt":"2017-12-29T13:42:32","slug":"maja-lunde-die-bienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=529","title":{"rendered":"Maja Lunde &#8211; Die Bienen"},"content":{"rendered":"<p>Das Titelbild (ockergelber Hintergrund) zeigt eine tote Biene, die auf dem Boden liegt. W\u00e4hrend der Hintergrund matt ist, wurde die Biene leicht eingepr\u00e4gt und gl\u00e4nzt. Dar\u00fcber stehen in schwarzer Schrift Autorenname und Titel, sowie das Wort Roman. Schlicht und sch\u00f6n. Das Titelbild hat mich gleich beim ersten Anschauen fasziniert.<\/p>\n<p>Packt man das Buch aus, ist es honiggelb.<\/p>\n<p>Inhaltlich erf\u00e4hrt man die Geschichte von drei Familien in drei unterschiedlichen Zeitaltern. Da ist zum einen William, im England des Jahres 1852, der gern Naturforscher w\u00e4re und schlie\u00dflich in den Bienen und der Erfindung eines neuen Bienenstockes seine Berufung findet. In den USA, genauer in Ohio, arbeitet George im Jahr 2007 als Imker. Er tr\u00e4umt davon, dass sein Sohn Tom das Unternehmen eines Tages \u00fcbernehmen wird, doch der studiert und interessiert sich f\u00fcr ganz andere Dinge. Dann beginnen die Bienenv\u00f6lker eines Tages zu sterben.<\/p>\n<p>Tao ist Arbeiterin China. Sie lebt im Jahr 2098. Die Menschen m\u00fcssen alle Bl\u00fcten von Obstb\u00e4umen etc. von Hand best\u00e4uben, weil die Bienen ausgestorben sind. Das hat zu gro\u00dfen Hungerkatastrophen gef\u00fchrt. An einem ihrer wenigen freien Tage mach Tao mit ihrem Mann Kuan und dem vierj\u00e4hrigen Sohn Wei-Wen einen Ausflug. Wei-Wen erleidet einen Unfall und verschwindet in dem un\u00fcberschaubaren China. Doch Tao gibt nicht auf und beginnt, ihren Sohn zu suchen.<\/p>\n<p>Was sich in der Zusammenfassung so unspektakul\u00e4r anh\u00f6rt, erschafft im Roman einen Kosmos, in dem die Bienen und ihre Geschichte das bestimmende und verbindende Element darstellen. Das Leben der drei Protagonisten, das jeweils aus ihrer Perspektive erz\u00e4hlt wird, wobei sich die einzelnen Perspektiven streng in eigenen (recht kurzen) Kapiteln abwechseln, wird jeweils in der \u201eIch-Form\u201c erz\u00e4hlt, so dass die Leserinnen und Leser einen unmittelbaren Eindruck von den Gedanken und Gef\u00fchlen der Erz\u00e4hler bekommen. Schnell erkennt man, wo sie irren, wo sie unrealistisch sind, wo sie sich selbst betr\u00fcgen.<\/p>\n<p>In der Zusammenschau erf\u00e4hrt man ziemlich genau, was zum Aussterben der Bienen gef\u00fchrt hat und k\u00f6nnen erkennen, dass jetzt gerade noch Zeit ist, wenn wir ein \u00e4hnliches Geschehen in unserer Realit\u00e4t verhindern wollen. Einige der genannten Gr\u00fcnde, wie die Milben, sind ja bereits am Wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>btb Verlag (20. M\u00e4rz 2017)<b>, 20 \u20ac<br \/>\n<\/b><\/li>\n<li><b>ISBN-13:<\/b> 978-3442756841<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Titelbild (ockergelber Hintergrund) zeigt eine tote Biene, die auf dem Boden liegt. W\u00e4hrend der Hintergrund matt ist, wurde die Biene leicht eingepr\u00e4gt und gl\u00e4nzt. Dar\u00fcber stehen in schwarzer Schrift Autorenname und Titel, sowie das Wort Roman. Schlicht und sch\u00f6n. Das Titelbild hat mich gleich beim ersten Anschauen fasziniert. 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