{"id":167,"date":"2014-11-30T15:34:15","date_gmt":"2014-11-30T15:34:15","guid":{"rendered":"http:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=167"},"modified":"2014-11-30T16:36:31","modified_gmt":"2014-11-30T16:36:31","slug":"die-lavadrachen-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=167","title":{"rendered":"Die Lavadrachen kommen"},"content":{"rendered":"<p>In meinem ersten Fantasy-Roman &#8222;Axlung &#8211; Das Geheimnis der Drachen&#8220; spielen altbekannte Drachenarten die Hauptrolle.<\/p>\n<address>* Feuerdrachen<br \/>\n* Erddrachen<br \/>\n* Wasserdrachen<br \/>\n* der Gl\u00fccksdrache und<\/address>\n<address>* Basilisken<\/address>\n<p>im zweiten Teil werden Drachen auftauchen, denen ich in Island begegnet bin: die Lavadrachen.<\/p>\n<p>Dazu ein wenig Drachen-Hintergrund<\/p>\n<h1>Drachen<\/h1>\n<p><strong>Ungeheuer oder Gl\u00fccksbringer?<\/strong><\/p>\n<p>\u201e\u201cLateinisch draco, Franz\u00f6sisch Dragon, ist eine ungeheure grosse Schlange, die sich in abgelegenen W\u00fcsteneyen, Bergen und Stein=Kl\u00fcfften aufzuhalten pfleget, und Menschen und Vieh grossen Schaden zuf\u00fcget. Man findet ihrer vielerley Gestalten und Arten; denn etliche sind gefl\u00fcgelt, andere nicht; etliche haben zwey, andere vier F\u00fcsse, Kopff und Schwantz aber ist Schlangen=Art. Einige Naturk\u00fcndiger halten davor, es sey eine unordentliche Missgeburt, welche durch Vermischung allerley Saamen von erw\u00fcrgten Thieren, da ein jedes etwas von seinem Geschlechte an einem solchen scheu\u00dflichen Thier hervor bringet, gezeuget werde. Man glaubt auch, da\u00df ein solcher Ort, wo sich Drachen aufhalten, reich von Golde, Silber und anderen Ertze sey, und dahero diese Thiere sich von denen gifftigen schwefflichten D\u00fcnsten n\u00e4hren, und so selbst gifftig werden.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nDrachen=Bilder auf denen Kleidern, Haussrath, an denen W\u00e4nden und D\u00e4chern des Hausses, gemahlet oder gesticket zu f\u00fchren, ist in China dem Kayser allein, und seinen n\u00e4hesten Anverwandten vorbehalten, allen andern aber, bey Straffe der beleidigten Majest\u00e4t verboten.\u201c (Aus Zedlers Universal-Lexikon)<\/p>\n<p>Es ist wohl nur schwer ein Mensch aufzutreiben, der sich unter einem Drachen \u2013 womit kein mit Papier bespanntes Holzgestell gemeint ist \u2013 nichts vorstellen kann. Drachen geh\u00f6ren, neben den Elfen, Zwergen und Feen, in unserer Kultur zu den bekanntesten mythischen oder magischen Wesen. Was genau sich ein Mensch aus unserem Kulturkreis allerdings unter einem Drachen vorstellt, l\u00e4sst sich nicht genau vorhersagen. Weder \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe noch \u00fcber seine Farbe, die F\u00e4higkeiten oder seinen Charakter herrscht Einigkeit. Zu sehr unterscheiden sich Mythen und Legenden, auf denen die Vorstellung vom Drachen beruht, in Abh\u00e4ngigkeit von Zeit und Ort ihrer Entstehung.<\/p>\n<p>Entsprechend unterschiedlich sind die Vorstellungen, die Autoren und Autorinnen in ihren Werken verwenden und weiter entwickeln, womit sie wiederum die Vorstellungswelt der Leserinnen und Leser beeinflussen.<\/p>\n<p>Allein Michael Endes \u201eFuchur\u201c in der \u201eUnendlichen Geschichte\u201c, der ein Gl\u00fccksdrache ist, hat das Drachenbild ganzer (Leser-)Generationen beeinflusst, denn in Europa war der Drache an sich traditionell riesig, b\u00f6se und hockte auf einem gestohlenen Schatz. In Asien dagegen war er schon immer ein Symbol f\u00fcr das Gl\u00fcck und f\u00fcr das Kaisertum.<\/p>\n<p>Die Entstehung der Drachen<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eDrache\u201c stammt vom griechischen \u201eDr\u00e1kon\u201c ab und bedeutet \u201eder starr Blickende\u201c. Er bezeichnet ein Mischwesen, das Charakteristika von Schlangen, L\u00f6wen, Krokodilen und anderen Tieren aufweisen kann.<\/p>\n<p>Schon im Alten Testament tauchten Drachen als Leviathan oder Behemot auf. In der Apokalypse hat das B\u00f6se die Gestalt eines siebenk\u00f6pfigen Riesendrachens. Der Erzengel Michael tritt als Drachenk\u00e4mpfer auf.<\/p>\n<p>Allgemein galten Drachen als Symbol daf\u00fcr, dass die Urm\u00e4chte, welche die Menschen \u00fcberwunden glauben, im Untergrund weiter existieren.<\/p>\n<p>Im Mittelalter w\u00e4re niemand auf die Idee gekommen, sich \u00fcber die Herkunft von Drachen Gedanken zu machen. Sie waren wie alle Gesch\u00f6pfe Kreaturen Gottes. Mythologische Erz\u00e4hlungen von Drachenk\u00e4mpfen (Marduk gegen Tiamat, Herakles gegen die Hydra, Beowulf gegen Grendel, Siegfried gegen Fafnir usw.) existieren in allen Kulturen.<\/p>\n<p>Doch im 17. Jahrhundert begann man sich zu fragen, ob solche Untiere tats\u00e4chlich existieren konnten. Aus Dinosaurierknochen, Flederm\u00e4usen, Fossilien und mumifizierten Rochen erschuf man \u201eBelege\u201c f\u00fcr ihre Existenz. So erhielt manche H\u00f6hle, z.B. das Drachenloch bei V\u00e4ttis in der Schweiz, ihren Namen, weil man die Knochen von H\u00f6hlenb\u00e4ren in ihnen gefunden und missgedeutet hatte. Und sind nicht die Krokodile, Meeresschlangen und Komodo-Warane lebende Nachfahren der Drachen?<\/p>\n<address>\u00a0<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinem ersten Fantasy-Roman &#8222;Axlung &#8211; Das Geheimnis der Drachen&#8220; spielen altbekannte Drachenarten die Hauptrolle. * Feuerdrachen * Erddrachen * Wasserdrachen * der Gl\u00fccksdrache und * Basilisken im zweiten Teil werden Drachen auftauchen, denen ich in Island begegnet bin: die Lavadrachen. 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