{"id":214,"date":"2015-03-09T19:29:22","date_gmt":"2015-03-09T19:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=214"},"modified":"2016-05-16T15:09:17","modified_gmt":"2016-05-16T15:09:17","slug":"die-lavadrachen-kommen-teil-iii","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sabine-hartmann-sibbesse.de\/?p=214","title":{"rendered":"Die Lavadrachen kommen &#8211; Teil III"},"content":{"rendered":"<h2>Drachenmagie<\/h2>\n<p>Wenn man die Zunge eines Drachen verspeist, gibt man angeblich nur noch unwiderlegbare Argumente von sich.<\/p>\n<p>Das Blut eines Drachen sch\u00fctzt vor Verletzungen.<\/p>\n<p>Sein Herz verleiht die F\u00e4higkeit, die Sprache der V\u00f6gel zu verstehen.<\/p>\n<p>Die Wikinger schm\u00fcckten den Bug ihrer Holzschiffe mit Drachenk\u00f6pfen, weil sie glaubten, dass sie ihnen Mut und Kraft verleihen \u2013 und den Gegnern Angst einjagen \u2013 w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Drachenarten<\/p>\n<p>Grundlegendes \u00fcber Drachen:<\/p>\n<p>Neben den gro\u00dfen Drachenfamilien sind im Laufe der Jahrtausende zahlreiche Abarten entstanden. Doch gemeinsam ist ihnen allen, dass sie sehr alt werden k\u00f6nnen. 1000 Jahre sind quasi nichts f\u00fcr einen Drachen. Fast alle Drachenarten k\u00f6nnen sprechen. Sie leben, meistens allein, in H\u00f6hlen. Au\u00dferdem tragen sie Sch\u00e4tze zusammen.<\/p>\n<p>In der Paarungszeit suchen die M\u00e4nnchen die (selteneren) Weibchen auf und begatten sie. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen die M\u00e4nnchen sich um die Eier k\u00fcmmern und die Jungen aufziehen. Allerdings schl\u00fcpft aus einer Generation Eier einer Drachin jeweils nur ein Weibchen, sodass diese besonders gehegt werden.<\/p>\n<p>Der Goldene oder Kaiserdrache<\/p>\n<p>Er vereint die drei Elemente der Hauptdrachenarten in sich. Er gilt als die personifizierte Reinheit. Sagen behaupten, dass er den Heiligen Kelch bewacht, aus dem sich Frieden, Natur und Leben ergie\u00dfen. Nur ein wirklich reiner Mensch, der g\u00e4nzlich ohne S\u00fcnde ist, kann ihn erblicken und Kontakt zu ihm aufnehmen.<\/p>\n<p>Wenn dies geschieht, wird auf ewig Frieden zwischen Menschen und Drachen herrschen.<\/p>\n<p>Feuerdrachen<\/p>\n<p>Sie sind sehr selten und leben in aktiven Vulkanen. Dort paaren sie sich auch. Bei Nacht starten sie Jagdausfl\u00fcge in die n\u00e4here Umgebung. Regen ist ihnen zuwider, da er die Schuppen angreift.<\/p>\n<p>Das Feuer entsteht durch eine Mischung aus Phosphor und Methan, die sich erst entz\u00fcndet, wenn sie in die Luft entweicht. Um seinen Vorrat aufzuf\u00fcllen frisst ein Erddrache neben ger\u00f6steten Tieren auch \u00d6l und Bitumen. Erddrachen leben gesellig. Die Kolonien werden von den Weibchen geleitet.<\/p>\n<p>Erddrachen<\/p>\n<p>Sie sind die gr\u00f6\u00dften Drachen, k\u00f6nnen auch Feuer speien, aber lange nicht so machtvoll wie die Feuerdrachen. Ihre Spezialit\u00e4t ist das Fliegen. Sie paaren sich in der Luft. Wahrscheinlich waren die Erddrachen die ersten, die sich Diener f\u00fcr die Drachenpflege hielten (, die sie auch meist gut behandelten).<\/p>\n<p>Wasserdrachen<\/p>\n<p>Sie sind die elegantesten Drachen, haben allerdings das Fliegen fast verlernt. Sie sind an das Leben im Wasser angepasst und sind meistens bl\u00e4ulich gef\u00e4rbt. Sie leben sowohl in Seen als auch Meeren und k\u00f6nnen in Lunge und Magen enorme Mengen an Luft speichern. Die Paarung findet unter Wasser statt, doch die Eier m\u00fcssen an Land ausgebr\u00fctet werden.<\/p>\n<p>Basilisken<\/p>\n<p>Der Basilisk gilt als giftigste Kreatur auf der Erde. Trotzdem war man sich lange Zeit nicht dar\u00fcber einig, wie er eigentlich aussieht. In Europa wird er zumeist als Mischung aus Hahn, Schlange und Kr\u00f6te beschrieben. Doch Forscher sind sich einig, dass er wohl aus Afrika stammt und aus dem Ei eines Ibis oder eines schwarzen Storches schl\u00fcpft. Heute wird er meistens schlangen\u00e4hnlich, doch mit einem imposanten Kopf und riesigen Augen dargestellt.<\/p>\n<p>Er kann Menschen allein mit seinem Blick vergiften. Sein Atem l\u00e4sst sogar Felsen zerbr\u00f6seln. Er wohnt in tiefen Quellen, verrottenden Kellern oder Gruften.<\/p>\n<p>Drachen in der Literatur<\/p>\n<p>Tiamat, aus dem Gilgamesch-Epos, d\u00fcrfte der erste in einer schriftlichen Quelle erw\u00e4hnte (weibliche) Drache sein. Sie war die babylonische Urmutter der G\u00f6tter und der Drachen.<\/p>\n<p>Seither tauchen Drachen immer wieder mit unterschiedlicher Intensit\u00e4t und Auspr\u00e4gung in der Literatur auf. Ihren Siegeszug begannen die Drachen mit der Entstehung der Fantasy-Literatur (und er Fantasy-Filme).<\/p>\n<p>So sind der Drache Smaug aus dem \u201ekleinen Hobbit\u201c oder die \u201egefl\u00fcgelten Schatten\u201c von J.R.R. Tolkien sicherlich genauso Anregung f\u00fcr zahlreiche neuere Fantasy-Werke gewesen wie Michael Endes \u201eFuchur\u201c oder \u201eFrau Mahlzahn\u201c, w\u00e4hrend Joanne K. Rowling in den Hary-Potter-Romanen nicht nur \u201eNorbert, den norwegischen Stachelbuckel\u201c auftauchen l\u00e4sst. Bei ihr gibt es, wie in vielen anderen Fantasy-Romanen auch, verschiedene Drachenarten mit unterschiedlichen Eigenschaften, Lebensr\u00e4umen und F\u00e4higkeiten. Bei ihr kommt auch der Basilisk zu neuen Ehren, der seither wieder vermehrt sein Unwesen treiben darf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drachenmagie Wenn man die Zunge eines Drachen verspeist, gibt man angeblich nur noch unwiderlegbare Argumente von sich. Das Blut eines Drachen sch\u00fctzt vor Verletzungen. Sein Herz verleiht die F\u00e4higkeit, die Sprache der V\u00f6gel zu verstehen. 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